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Samstag: 9.00 bis 16.00 Uhr
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Bei der Eigenerzeugung setzt die RheinEnergie schon seit Jahrzehnten an insgesamt vier Standorten auf die gleichzeitige Gewinnung von Strom und Wärme in einer Anlage – die Kraft-Wärme-Kopplung. Unsere Heizkraftwerke befinden sich in der Kölner Innenstadt sowie in den Stadtteilen Merheim, Merkenich und Niehl.
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Das der Historie nach älteste Kölner Heizkraftwerk ging bereits 1891 als reine Stromerzeugungsanlage in Betrieb. Es ist eines der ersten Wechselstromkraftwerke Deutschlands. Die Jugendstil-Bausubstanz wurde komplett restauriert. Im Inneren findet sich moderne Technik auf Basis einer Gasturbine. Die Anlage liefert Strom ins RheinEnergie-Netz und versorgt außerdem die Kölner Innenstadt mit Fernwärme.
Fast 30 Jahre lang war das Heizkraftwerk Niehl I das Rückgrat der Fernwärmeversorgung für die Kölner Innenstadt und den Kölner Westen. Seit April 2005 hat das "HKW Niehl II“ die Vorgängeranlage abgelöst. Ausgestattet mit der so genannten Gas- und Dampfturbinentechnik, ist dort die weltweit derzeit modernste und effizienteste Technik im Einsatz. Das eingesetzte Erdgas wird zu maximal 86 Prozent ausgenutzt - mit entsprechend positiver Wirkung für Umwelt und Wirtschaftlichkeit.
Das Heizkraftwerk im Kölner Norden ist die „Zentralheizung“ für die neue Stadt. Dort entsteht die Fernwärme für mehrere Stadtteile, dazu ein bedeutender Teil der Stromeigenerzeugung. Als einzige Anlage der RheinEnergie kann das HKW Merkenich neben Erdgas in einer eigenen Kesselanlage auch Braunkohlengranulat verfeuern. Und es liefert vor allem auch Wärme und Prozessdampf für die Industrie im Kölner Norden. Zur Firma Ford führt eine eigene Leitungstrasse mit Fernwärmetauscherstation auf dem Werksgelände des Automobilkonzerns. Auch in Merkenich kommt unter anderem Gas-und Dampfturbinentechnik zum Einsatz.
Als kleinstes der Kölner Heizkraftwerke hat die Merheimer Anlage trotzdem eine wichtige Funktion: Sie liefert Fernwärme für die umliegenden Stadtteile wie etwa Merheim und Neubrück, darunter auch für das Klinikum Merheim. Außerdem stammt von dort ein Teil des Kölner Stroms.